Magen
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Mundhöhle mit Zähnen (Amylase: spaltet KH)
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Rachenraum
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Speiseröhre
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Magen (HCL: tötet Bakterien ab, aktiviert Pepsin, Pepsinogen Vorstufe von Pepsin, was Eiweiße spaltet)
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Dünndarm ( ins Duodenum mündet der Gallengang: Fettverdauung durch Gallensäuren> kleinere Fettkügelchen, später dann Lipase) außerdem physiologische Darmflora: Laktobazillen, Resorption der Nahrungsbestandteile
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Dickdarm ( physiologisch Bifidusbakterien, u.a. Eindickung des Kotes)
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Enddarm (Ausscheidung)
Krankheiten:
- Mundschleimhautentzündungen
- Sodbrennen (Reflux)
- Akute Speiseröhrenentzündung durch Einnahme ätzender Mittel (nicht erbrechen!!!) reichlich Wasser trinken (bei Säure Natriumbikarbonat , bei Lauge verdünnter Essig)
- Chronisch durch Reflux
- Öesophagusvarizen
- Hiatushernie
- Reizmagen (physiologisch alles ok, psychologisch Entspannung, Tees Kamille, Melisse, Pfefferminz, Kalmus etc.p.p.
- Gastritis ( schädliche Stoffe Alkohol; Medikamente, oder bei Infektionskrankheit)
Nahrungsmittelkarenz mit allmählichen Kostaufbau, gegen den Brechreiz Ipecakuanha D6, Pfefferminz, Kamille….
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür: Magengeschwür schmerzen eher links der Mittellinie, 12-fingerdarm Schmerzen eher rechts
- Ursache zuviel oder zuwenig Magensäure, Magen daut sich selber an, oder wird von Nahrung beschädigt, Patient zeigt von Außen auf das Geschwür
- Komplikationen: Blutungen, Penetration, Perforation, Maligne Entartung
- Magenkrebs: leider im Anfangsstadium oft völlig Symptomlos, evtl. Druck-und Völlegefühl im Oberbauch, Schmerzen eher wenig, deshalb so heimtükisch, Abneigung gegen bestimmte Speisen, vor allem oft Widerwille gegen Fleisch, bei weiter Fortgeschrittenen Erkrankungen deutliche Gewichtsabnahme und Blut im Stuhl…
Magentee:
Tausendgüldenkraut, Artischockenblätter
oder:
Teufelskralle, Ingwer, Angelikawurzel, Pfefferminz (angenehm Scharf)
Gastritis:
Wermut + Tausendgüldenkraut
Chronische Gastritis:
a)Fenchel, Pfefferminzblätter, Melisse, Kalmuswurzelstock
b) Fenchelfrüchte, Pfefferminz, Kamillenblüten, Kalmuswurzelstock.
Appetitlosigkeit: Tausendgüldenkraut, Schafgarbe, Pfefferminz
Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür:
Es werden unterschiedliche Drogen eingesetzt:
- Schleimdrogen: es legt sich ein schützender Schleimfilm über die angegriffene Schleimhaut (Leinsamen z.B.)
- Entzündungshemmende Mittel: Kamille, Süßholzwurzel
- Antipeptisch: Dämmen die Ausschüttung von Pepsinen: Kamille
Therapie mit Phytotherapeutika meist nur adjuvant, da mit H2 Blockern, Antiazida, und Eradikation von Heliopacter Pylori sichere Therapieerfolge erzielt werden, und so das Risiko von Ulcus-Komplikationen erniedrigt wird. Bei oberflächlichen Geschwüren und Ausschluss einer Heliopacter – Infektion ist sie jedoch u.U vertretbar.
Folgendes Therapieschema hat sich in der Praxis bewährt: 2 Tage Kamillenrollkur, 2 Tage Leinsamenschleimverabreichung und zwei Tage Einnahme eines Süßholzmono- oder Kombinationspräparates.
oder Zusammen:
Kamillenrollkur mit Leinsamenschleim:
5 Esslöffel Kamillenblüten mit 1 L heißen Wasser übergießen, zugedeckt ziehen lassen und nach 5-10 Minuten abseien, den Teeaufguss mit 15 ml Kamilletinktur verstärken und in Thermoskanne abfüllen. Wässriger Leinsamenschleim (3 Esslöffel geschroteter Leinsamen mit 1 L. Wasser 15 Minuten lang kochen, und durch Sieb oder Mull abseien, dann zum Kamillentee hinzuschütten. Rollkur: von diesem Tee morgens nüchtern zwei Tassen trinken, anschließend jeweils 10 Minuten auf dem Rücken liegen, auf die rechte Seite rollen 10 Minuten liegen, auf die linke Seite rollen, 10 Minuten liegen, auf den Bauch rollen, 10 Minuten liegen. Danach ½ Stunde nachruhen mit warmen Leibwickel. 8-10 Tage hintereinander behebt auch hartnäckige Beschwerden.
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